Beate Rost mit Suri

Ü B E R   M I C H 

Das Wohl der Tiere gehört zu meinem Lebensinhalt. Schon als junge Frau von nicht einmal 20 Jahren widmete ich meine Zeit ausschließlich dem Tierschutz. Ein Praktikum in einem kleinen Tierheim in meiner Heimat Nordrhein-Westfalen stellte die Weichen für meinen weiteren Lebensweg! Als ich einige Jahre später das Angebot bekam, die Tierheimleitung zu übernehmen, stand endgültig fest: Meine Kraft und meine Energie gehören dem Tierschutz. Das ist bis heute so geblieben. Ich engagiere mich, wo immer ich kann und wo immer ich gebraucht werde.

Neben der aktiven Tierschutzarbeit ist es mir ein Anliegen, mit meinen Büchern aufmerksam zu machen: auf Tierschutzthemen, mit deren Problematik sich so mancher gedankenlos arrangiert hat.
Im Mai 2004 schrieb ich in meinem ersten Buch Erlebtes und Erfahrenes über Leid, Rettung und Neubeginn meiner Schützlinge auf. Ein Buch, das ich nie geplant hatte, und das im Grunde nur ganz nebenbei entstanden war. Denn alles, was mir damals am Herzen lag, war einzig und allein meine Aufgabe im praktischen Tierschutz und das Wohl meiner Schützlinge. Der Gedanke, Bücher zu schreiben und Autorin zu werden, sollte nie ein Schwerpunkt meiner Arbeit werden. Dann aber geriet genau zu dem Zeitpunkt, als mein Buch „Endstation Hoffnung“ erschien, das Tierheim in Paderborn, mit dem ich seit vielen Jahren eng befreundet war, unverschuldet in eine schwere finanzielle Krise. Die Angst vor dem Aus schwebte wie ein dunkler Schatten über der Arbeit der Paderborner Tierschützer. Und so kam mir etwas in den Sinn, von dem sie zu diesem Zeitpunkt nicht im Geringsten ahnte, was schon bald daraus entstehen sollte: das erfolgreiche Tierschutzprojekt:

„Lesen und damit dem Tierschutz helfen“

„Endstation Hoffnung“ verkaufte sich bundesweit und machte das Tierheim Paderborn bis über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Es erreichte in kürzester Zeit die Herzen der Leser/Innen und es machte die Menschen aufmerksam. Sie erkundigten sich, zeigten Interesse, wollten helfen, weit über den Kauf des Buches hinaus. Spenden gingen im Tierheim ein, Patenschaften wurden übernommen, ehrenamtliche Unterstützung wurde angeboten. Es war etwas geschehen, das ich noch heute als ein kleines Wunder betrachte: Gemeinsam mit meinen Leserinnen und Lesern hatte ich ein Tierschutzprojekt geschaffen, in dem sich Fremde zu Freunden zusammenfanden, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen: Denen zu helfen, die Hilfe brauchten, den Tieren im Tierheim Paderborn.
Ein Jahr später kam ich auf die Idee, dass ein solches Buchprojekt nicht einmalig bleiben durfte und dass man es noch einmal schaffen könnte, sich zusammenzufinden, um Hand in Hand denen zu helfen, die hilflos sind. Und so folgten die Buchprojekte:

„Morgenwind“
„Im Auftrag des Himmels“
„Mitleid ist nicht genug“
„Jankers Versprechen“
„Notizen zum Tierschutz“
„Leben will gelernt sein“

Es entstand ein Netzwerk aus Menschen, die dem Tierheim in Paderborn 12 Jahre lang zur Seite standen und die in den zurückliegenden Jahren vieles erreicht haben. Der langjährige Kampf um das Katzenhaus im Paderborner Tierheim wird immer Teil meiner Erinnerungen bleiben.

„Ein Buch hilft bauen!“, titelte im Jahr 2006 die Zeitschrift „Geliebte Katze“ und es folgten nur wenige Zeilen, aber sie reichten aus, um den Startschuss für eines der erfolgreichsten Projekte in der Paderborner Tierheimgeschichte in Gang zu setzen:

Ein Buch hilft bauen! Das Tierheim Paderborn braucht dringend ein neues Katzenhaus und hat kein Geld. Beate Rost, die mit ihrem ersten Buch „Endstation Hoffnung“ dem Tierheim half, eine bedrohliche Krise zu überwinden, hat deshalb ihr neues, zweites Buch „Morgenwind“ für das Katzenhaus zur Verfügung gestellt.

Und so ging es weiter, Buch für Buch. Wir, meine Leser/Innen und ich, haben es geschafft, an einer Gemeinschaft festzuhalten, die zueinandersteht und jederzeit zusammenhält.

Im Jahr 2011, nach vier weiteren Büchern, war es dann soweit: Der Bau des neuen Katzenhauses wurde Wirklichkeit.

Vor zwei Jahren dann rief ich das deutsch-spanische Tierschutzprojekt „Suris Stiftung“ ins Leben. Dieses Projekt wurde für mich zu einer Herzensangelegenheit.

Aber dazu erzähle ich Ihnen mehr unter dem Link: Suris Stiftung