Suris Foundation - Romania


S U R I S   S T I F T U N G   I N   R U M Ä N I E N 

Seitdem das Parlament 2013 ein Tötungsgesetz verabschiedet hat, findet in Rumänien ein regelrechter Vernichtungsfeldzug gegen die Straßenhunde statt. Es sind brutale Szenen, die sich dort abspielen. Die Hunde werden auf barbarische Art und Weise eingefangen und in staatliche oder kommunale Tötungsstationen gebracht. Für die Hundefänger ist das ein lukratives Geschäft. Der Staat zahlt ihnen bis zu 50 Euro Prämie für jeden eingefangenen Hund. Futter bekommen die totgeweihten Hunde in den kommunalen „Tierheimen“ nur sehr wenig. Viele verhungern oder erfrieren in den Zwingern, in denen weder Hütten noch Stroh vorhanden sind, um vor der unerbittlichen Kälte Schutz zu bieten. Die, die es dennoch schaffen und diese verabscheuungswürdigen Zustände überleben, werden nach spätestens zwei Wochen getötet. Aus Kostengründen vergiftet man die Hunde dabei oft mit Frostschutzmittel, wodurch die Leidenszeit dieser armen Geschöpfe über mehrere Tage verlängert wird bis sie schließlich, nach einem sehr qualvollen Todeskampf, die Erlösung finden.
Es ist ein Millionen-Geschäft. Korruption und Machtmissbrauch von Amtsinhabern werden bedenkenlos akzeptiert und für den Tierschutz gedachte EU-Fördermittel versickern oft in anderen Projekten.Unermüdlich versuchen Tierschützer Hunde aus dieser Hölle zu retten. Viele kleine Tierheime, die sogenannten privaten „Shelter“, sind in den letzen Jahren entstanden, in denen rumänische Tierschützer unter schwierigsten Bedingungen Straßenhunde aufnehmen und sie so vor dem sicheren Tod bewahren. Roxana Scarlatescu aus Craiova ist eine, dieser unermüdlichen Kämpferinnen. Gemeinsam versuchen wir, so vielen Hunden wie eben möglich den Weg in ein beschütztes Leben in Liebe, Sicherheit und Geborgenheit zu ebnen.

Wenn Sie uns dabei helfen möchten, finden Sie viele weitere Informationen zu unseren Projekten unter folgenden Links:

brief-mai_-juni-2017.pdf [574 KB]

brief-maerz_april-2017.pdf [223 KB]

brief-februar-2017.pdf [478 KB]

brief-januar-2017.pdf [175 KB]


Tierschutzkonto:

Beate Rost
IBAN: DE73 1007 0024 0335 0147 00
BIC: DEUTDEDBBER

PayPal: beate.rost@t-online.de



S T A A T L I C H E   T Ö T U N G S S T A T I O N   V O N   B R E A S T A 

Eine der unerträglichsten Dokumentationen waren für mich die Bilder aus der staatlichen Tötungsstation in Breasta. Hunderte von abgemagerten, meist kranken Hunden vegetieren dort in Zwingern, die an zugige Hallen angeschlossen sind. Die frierenden Hunde liegen auf Holzpaletten oder blankem Betonboden. Im Winter herrschen dort eisige Temperaturen und der bitterkalte Wind fegt durch die offenen Hallen. Während ich mir diese Bilder des Grauens ansah, liefen meine Tränen unaufhaltsam. So viele Gesichter, und alle blickten voller Hoffnung in die Kamera, oder versuchten mit ihren Pfötchen den Menschen zu erreichen, der ihre letzte Lebenschance bedeuten konnte. Andere standen einfach nur stoisch da oder kauerten verzweifelt in einer Ecke, so als wüssten sie, dass man sie unschuldig zum Tode verurteilt hatte und sie die Welt da draußen nie wieder sehen würden.

Schauen Sie sich eine kleine Auswahl der Fotos an. Sie werden danach verstehen, warum ich in Zukunft an einem Ort helfen werde, von dem ich von vorherein weiß, dass alles, was ich dort tun kann, im Gegensatz dazu, was getan werden müsste, immer nur ein Tropfen statt eines Stromes sein wird. Aber genau das entspricht dem Leitmotiv von „Suris Stiftung“: Das einzelne Leben sehen, inmitten von vielen. Dem einzelnen Leben helfen. Ihm seine Angst, seinen Hunger, seinen Schmerz nehmen. Ihm eine Stimme verleihen und einen sicheren Platz auf dieser Welt schenken. So könnte das Wenige, das ich tun kann, doch viel sein, und für das einzelne Leben der Tropfen zu einem Strom werden.


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