Suris Stiftung

N E U E   G E D A N K E N ,   N E U E   A U F G A B E N ,   N E U E   Z I E L E 

Im April 2013 begegnete ich auf meinem Weg durchs Leben einer ganz besonderen spanischen Hündin. Ihr Name ist Suri Anica.
Der Name „Suri“ käme aus dem Arabischen, wurde gesagt, und bedeute „Sonnenaufgang“ und „das Gute, das von Gott kommt“.
Das Gute, das Gott mir schickte in einer Zeit der Trauer, des Schmerzes und des Verlustes.
Mittlerweile lebt Suri Anica seit mehr als drei Jahren bei mir. Die Fäden unserer beider Leben sind inzwischen fest miteinander verwoben. Nichts könnte uns jemals wieder voneinander trennen.
Suri kam mit einer Mission nach Deutschland. Sie brachte ihre Geschichte mit. Eine Lebensgeschichte, die mich fest in ihren Bann zog. Ich ließ mich auf sie ein und sie berührte mich tief im Innersten.
Ich konnte nicht mehr ausblenden, dass es in Spanien diese "grauen Häuser" gibt, die nach Einsamkeit, Angst und Tod riechen. Ich war nicht mehr in der Lage so zu tun, als gäbe es sie nicht, die unzähligen Leben, die jährlich in den spanischen Perreras auf grausamste Art und Weise ihr Leben verlieren. Und deshalb entschied ich mich dazu, Hunden wie Suri Anica, die in Spanien keine Chance auf ein würdiges Leben haben, zu helfen.

In der Hoffnung, dass Suris Geschichte die Herzen der Menschen erreichen würde und ich durch den Verkauf des Buches "Leben will gelernt sein" mein Vorhaben finanzieren könnte, gab ich diesem Projekt den Namen "Suris Stiftung".

Meine Idee fand Anerkennung und Unterstützung: 40 Hunden aus Spanien konnte ich von 2014 bis 2016 den Weg in ein beschütztes Leben in Liebe und Geborgenheit ebnen.

Im Sommer 2015 wurde „Suris Stiftung“ schließlich für mich zu einer ganz persönlichen Herzensangelegenheit: Es war der 24. Juli, als ich im Zuge meines Projektes den spanischen „Seidenhaarpodenco“ Corrito abholte, um ihn in die Obhut eines Tierheims in Deutschland zu bringen. Als man mir den damals 10-jährigen, sehr kranken und verstörten Hund übergab, spürte ich tief in meinem Herzen, dass uns beide sofort etwas Besonderes, Unerklärliches verband. In seinen Augen spiegelten sich Einsamkeit, Angst und Schrecken wieder. Dieser traurige Blick traf mitten in mein Herz und sollte mich nie wieder los lassen. Ich brachte ihn nicht in das Tierheim. Corrito blieb bei mir. Ganz unbewusst sprach ich in der darauffolgenden Zeit immer von meinem "kleinen Prinzen" und meinem "Herzenshund", wenn ich von ihm erzählte. So entstand im Laufe der Zeit ein Gedanke, der „Suris Stiftung“ im Mai 2016 ein neues Gesicht und eine neue Aufgabe gab:

Mit dem Erlös aus den Buchverkäufen und allen zusätzlichen Spenden wird "Suris Stiftung" sich in Zukunft vereins- und landesunabhängig auch um Einzelschicksale kümmern, um Hunde, die den Weg in mein Herz gefunden und die ich aus unterschiedlichen Gründen aus der Masse hervorheben möchte, um ihnen eine Chance auf ein neues Leben zu geben. So, wie meinem kleinen Prinzen Corrito, der mit seinen 10 Jahren alles verloren hatte, was sein Leben jemals ausgemacht hatte.

Unter dem Link
Herzenshunde werde ich Ihnen von dieser neuen Aufgabe erzählen.

Selbstverständlich wird "Suris Stiftung" weiterhin auch ein deutsch-spanisches Projekt bleiben. Wie könnte es anders sein! Unter dem Link
Fundación de Suri - España finden Sie dazu weitere Informationen.